Vorstellung, Gruß aus dem Sauerland

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3 Jahre 2 Tage her #307 von Udoschi
Hallo miteinander,
dies ist mein erstes Forum, wo ich mich aktiv beteilige. Ich bin 70 Jahre alt, imkere seit über 40 Jahren mit festen Ständen im Umkreis von 20 km und habe "aus Spaß an der Freude" so einiges an Betriebsweisen und Rähmchenmaßen "von Freudenstein bis Dadant" durchprobiert. Heute imkere ich überwiegend im US-Dadantmaß = "Dadant-modifiziert". Zu Vergleichszwecken laufen noch einige Völker im doppelten Brutraum 3/4-Langstroth ( 18,5 cm hoch ) und 2/3-Langstroth ( 15,9 cm hoch ). Was bringen die Vergleiche? Im angepassten Brutraum auf Dadant bringt man die Völker schneller zur Trachtreife, d. h., die Honigräume werden schneller belegt und gefüllt, das zahlt sich am Ende aus. Ehrlicherweise muss man aber auch anerkennen: läuft es bei den Langstroth- Völkern optimal, sind sie gleichwertig, im Einzelfall auch mal besser. Allein vom System kann man die Höhe der Honigernte nicht abhängig machen, da viele Faktoren mit reinspielen. Der ungeteilte Brutraum ist für mich jedoch übersichtlicher und bei der Schwarmverhinderung durch Zellenbrechen auch einfacher zu beherrschen. Andererseits hat die Kippkontrolle auch etwas für sich, -solange keine Zellen angesetzt sind!

Ich bemühe mich, bei der Beurteilung anderer Systeme ausgeglichen zu sein, möchte aufgrund meiner Erfahrungen aber Anfängern vom Deutsch-Normal- und auch vom Zander- Maß abraten. Schau´n wir mal, ob wir voneinander lernen können.

Liebe Grüße aus dem Sauerland
Udo
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