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1 Jahr 9 Monate her #1239 von IseGrim
Vorstellung wurde erstellt von IseGrim
Hallo an das Forum,
mein Mann u ich imkern seit 8Jahren mit Leidenschaft und Neugierde. Zunächst durchliefen wir die Lehre bei einem Imkervater der uns vie lehrtel über Zusammenhänge zwischen Natur und Bienen, der aber hart an konventionellen Maß " Immer mehr, immer schneller..." verhaftet war.
An der Stelle von Königinnenzucht und künstlicher Besamung bemerkten wir, das ist nicht das Imkern das sich für uns gut anfühlt.
Ich kenne und schätze Herrn Binder schon längere Zeit. Ich war voriges Jahr in Weimar u bin es dieses Jahr auch wieder.
Im Forum hoffe ich auf lebhaften Austausch auf hohem Niveau.
Herr Binder an einer Stelle muß ich gleich anfangs widersprechen.
Im Block postulieren Sie :
"Die Honigleistung eines Bienenvolkes ist der wichtigste Indikator für ein gesundes Bienenvolk, das sich in seiner Behausung wohl fühlt und das bienenfreundlich und kompetent betreut wird!"
Nur bis zu einem bestimmten Punkt kann ich diese Meinung teilen.
Mit diesem ( o.g.) Totschlagargument das Leistung ein Indikator für Gesundheit sei, sind schon seid vielen Jahren in der konventionellen Landwirtschaft die Nutztiere zuschanden getrieben worden...und wenn man genau hinschaut :
z.B. die Milchkuh hat ihre Lebensleistung nicht um ein g erhöht, nur hat sie früher eben länger gelebt und die Jahresleistung war geringer.
In Horst Kornberger " Weltwunder Bienenstock" ist das Suchen der roten Linie gut beschrieben. Ja, das Buch hat Ecken u Kanten, aber Kornberger ist ja auch kein Imkermeister.
Mit besten Wünschen für gute Auswinterung( wir haben noch Winter) u in der Hoffnung auf eine rege Diskussion verbleibe ich
IseGrim / Elke Berger
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1 Jahr 9 Monate her - 1 Jahr 9 Monate her #1240 von Nikkiklaus
Nikkiklaus antwortete auf Vorstellung
Hallo Elke,


du schreibst:

IseGrim schrieb: ... Mit diesem ( o.g.) Totschlagargument das Leistung ein Indikator für Gesundheit sei, sind schon seid vielen Jahren in der konventionellen Landwirtschaft die Nutztiere zuschanden getrieben worden...und wenn man genau hinschaut :
z.B. die Milchkuh hat ihre Lebensleistung nicht um ein gerhöht, nur hat sie früher eben länger gelebt und die Jahresleistung war geringer.

Das verführt mich nach deinen persönlichen Indikatoren für Bienen-Gesundheit zu fragen - wenn es nicht/kaum die Honigleistung ist. Du imkerst ja schon eine ganze Zeit (alter Hase?), da gibt es doch bestimmt einiges. Magst du das näher ausführen? Gerade vor dem Hintergrund der Milchkühe, die die anführst, wird es m.E. nämlich ziemlich interessant, da die Biene grundsätzlich anders ist als unsere anderen Nutztiere - und damit eigentlich kaum vergleichbar, wie ich finde.

IseGrim schrieb: In Horst Kornberger " Weltwunder Bienenstock" ist das Suchen der roten Linie gut beschrieben.

Das verstehe ich nicht ganz. Was meinst du (bzw. der Herr Kornberger) mit roten Linien in diesem Zusammenhang. Linien, die nicht übertreten werden sollen, oder eine Linie, der man folgt? Und was heißt das in Bezug auf die Biene konkret.

LG

Arne


Letzte Änderung: 1 Jahr 9 Monate her von Nikkiklaus.

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