Bioimkerei. Ein politisches Statement für eine Ökologisierung der Landwirtschaft

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3 Jahre 3 Monate her - 3 Jahre 3 Monate her #9 von Jürgen Binder
Bioimkerei basiert auf der Grundlage der EU Ökoverordnung und darüber hinausgehende verbandspolitischen Zusatzanforderungen. In diesem Thread können alle Fragen zur Bioimkerei, was muß bei der Umstellung auf Bioimkerei beachtet werden sowie ökologische landwirtschaftliche Themen diskutiert werden.

L'apicoltura è una professione nobile
Letzte Änderung: 3 Jahre 3 Monate her von Jürgen Binder.

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3 Jahre 2 Monate her #515 von Hamamelishonig
Ich lese in der Märzmonatsbetrachtung, dass Oxal oder Milchsaeurebehandlungen im März durchzuführen sind, wenn aufs Drohnenschneiden verzichtet werden soll. Lässt das eine Bioverordnung zu?

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3 Jahre 2 Monate her #516 von waldimker
Das ist eine gute Frage, der schließ ich mich an!

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3 Jahre 2 Monate her - 3 Jahre 2 Monate her #517 von Nikkiklaus
Die Anwendung von Varroaziden unterliegt dem Arzneimittelgesetz und ist in den entsprechenden Standardzulassungen geregelt. Diese lassen eine Behandlung im Jahr der Honigernte vor derselben nicht zu.
Bioverbände hin oder her - die haben in dieser Sache kein Mitspracherecht. Die können ihren Mitgliedern höchsten Mittel verbieten oder vorschreiben, deren Anwendung unterliegt trotzdem den gesetzlichen Vorgaben.
Das Imker sich aus div. Gründen weder für die zugelassenen Mittel, noch die Dosierungen oder den Behandlungszeitpunkt interessieren ist ein ganz anderes Thema....

LG

Arne

P.S. Im Frühjahr (März/April) sollten die meisten Varroen schon wieder in die Zellen abgetaucht sein - OX und MS dürften daher im Zweifel eher die auf Hochtouren brütenden Winterbienen (über)strapazieren, ohne die Milbe ernsthaft zu dezimieren.
Hat man tatsächlich mit der Milbe ein Problem im Frühjahr, sollten NACH der Durchlenzung eine Brutentnahmen hilfreicher sein. Imker, die den Schwarmtrieb nutzen bzw. für die der Schwarmtrieb kein Problem darstellt, schätzen nicht umsonst die Brutpause im Mai als Gesundbrunnen ihrer Völker.


Letzte Änderung: 3 Jahre 2 Monate her von Nikkiklaus.

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3 Jahre 2 Monate her #522 von Hamamelishonig
Jürgen schreibt aber in seiner Märzmonatsbetrachtung: Wir müssen uns statt des ständigen Drohnenschneidens vielmehr Gedanken darüber machen, unsere Völker im März und April mit einigen Gaben von Milchsäure oder Oxalsäure zu behan-deln, um den bereits entstandenen Milbenbesatz zu reduzieren. Bernd Dany, der Entwickler des Bienenwohls (das ist Oxalsäuredihydrat, angerührt mit einem Zuckeralkohol und weiteren ätherischeln Ölen) teilt mit, dass diese Oyalsäurelösung bis zu einer Woche im Bienenvolk wirkt. Bei einer mehrma-ligen Behandlung im Abstand von vier oder fünf Tagen lassen sich also auch die schlüpfenden Milben erwischen, bevor sie wieder unter die Larve krie-chen. Mit Milchsäure ist das ohnehin gar kein Problem, und beide Mittel fin-det man auch nicht in der Ernte, sofern man etwa eine Woche vor Aufsetzen des Honigraums die Behandlung einstellt. Die Aussage, dass eine mehrmalige Oxalsäurebehandlung die Bienen zum Absterben bringt gilt nur für Win- ter-bienen bei einer Gabe von 50 ml oder mehr und ist in dieser Verkürzung falsch.


Und auf Jürgens Homepage steht, dass er Biohonig produziert. Ich hab heuer meine bei lacon angemeldet, weil ich auch Bio mache, auf Biolandfläche... Erlaubt oder nicht erlaubt?

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3 Jahre 2 Monate her #526 von Muehlendrohn
Und genau deshalb geb ich rein gar nichts auf Biosiegel. Für mich nur nen Argument noch nen Euro drauf zu legen.
Ich behaupte mal ganz großkotzig das da eher im Vorfeld was schief gelaufen ist wenn man im März/April schon behandelt. Drohnen dürfen meine guten Völker behalten und vor Juli/August finde ich so gut wie keine Milben auf der Windel.

Beste Grüße Stephan!

Irgendwas ist immer!
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