Die ganzjährige Anpassung des Brutraumes

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2 Jahre 10 Monate her #726 von RostH
@waldimker, nicht bauen verhindern, sondern dann fördern, wenn der Bien es will. Momentan sind bei meinen Völkern die Stadien noch unterschiedlich: die Starken haben schon weiße Wabenränder, d.h., es gibt Baubienen, die jetzt Arbeit suchen. Da setze ich den Baurahmen und sie mögen bauen, was sie wollen - Arbeiterinnen- oder Drohnenzellen, ganz nach Belieben; denn ich schneide keine Drohnenbrut. Und von meinen nachzuchtwürdigen Kö's lasse ich dann auch schon mal 2 Drohnenrahmen bauen. Das kostet zwar Honig, aber die Dichte mit gewünschten Drohnen ist mir schon wichtig, da in meiner Nähe nur 1 weitere Imkerin Bienen hält. Und - wie sagt der alte Berufsimker immer: Drohnen sind gut für die Stimmung im Volk.

Die schwächeren Völker haben noch große Futter/Pollenkränze, die Waben sind zwar vollständig bestiftet, aber dazwischen lagern noch viele Nahrungszellen. Die wollen noch nicht bauen.

Wenn diese Völker Baugelegenheit bekommen, passiert erst einmal nix oder wenig, außer das BN wird erweitert. Im ungünstigsten Fall lagern sie in den spärlichen Neubau dann Pollen und Futter ein. Das ist zwar nicht hinderlich aber auch nicht förderlich.

Beste Grüße

Rainer

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2 Jahre 8 Monate her #945 von pahler
Hallo,

Ich wollte mal wissen auf wieviel Waben ihr euer Volk derzeit führt ? Ich halte meine Wirtschaftsvölker zurzeit auf 5 Brutwaben und bin damit auch sehr zu frieden. Doch leider ist der Wassergehalt meines Rapshonigs in den Völkern noch zu hoch ( 19%)
Woran kann das liegen? Zwei Honigräume sind gut gefüllt und teilweise voll verdeckelt. Der Raps ist auch durch aber schleudern kann ich leider noch nicht? Was tun ?
Danke für eure Hilfe :)

Lg pahler

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2 Jahre 8 Monate her #946 von geli

pahler schrieb: Hallo,

Ich wollte mal wissen auf wieviel Waben ihr euer Volk derzeit führt ?

Lg pahler


Hi,
Im Moment führen wir die Völker auf 5-6 Brutwaben. Wobei 6 Waben für manche Völker zu viele sind und Pollenecken entstehen. Es gibt aber auch die ein oder anderen Völker, die 6 Brutwaben komplett bebrüten können.

Zu deinem Wassergehaltproblem kann ich nicht viel sagen, außer das große Völker den Wassergehalt scheinbar besser im Griff haben und ich immer genug Honigräume gebe damit der Nektar ausgebreitet und umgetragen werden kann und sie die Dickwaben nicht komplett voll nassen Honig machen. Dieses Problem mit zu hohen Wassergehalten haben wir auch immer wieder. Vorallem bei der Frühtracht.

Grüße, Geli

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2 Jahre 8 Monate her #958 von Nikkiklaus
Hallo Pahler,

pahler schrieb: Ich wollte mal wissen auf wieviel Waben ihr euer Volk derzeit führt

5 bis 6 Waben, d.h. ca. 4,5 bis 5,5 Waben Arbeiterinnenbrut und ca. 0,5 Waben Drohnenbrut (meine Drohnenrahmen sind zur Hälfte mit Mittelwänden gefüllt)

pahler schrieb: Doch leider ist der Wassergehalt meines Rapshonigs in den Völkern noch zu hoch ( 19%) Woran kann das liegen?

Du hast nicht genug Geduld ;-)
Warte noch ein paar Tage, dann sollte es passen. Vereinskollegen klagen auch noch über zu hohe Wassergehalte im Rapshonig, ist ein Stück weit normal.

pahler schrieb: Zwei Honigräume sind gut gefüllt und teilweise voll verdeckelt. Der Raps ist auch durch aber schleudern kann ich leider noch nicht? Was tun ?

Wie gesagt warten. ABER. Raps und auch andere Massentrachten wie z.B. Robinie verursachen mitunter sehr hohe Tageseintragsmengen (5-10 kg Nektar). Dieser Nektar hat so ca. 60-70% Wassergehalt, und muss erstmal in Lehrwaben zwischengelagert und auf ca. 20% runtergetrocknet werden (erster Teil der Honigreifung). Hat der Imker beim angepassten Brutraum nicht genug Honigräume drauf fehlt dieser Trocknungsraum, und die Bienen machen eine Notverdeckelung, obwohl der Wassergehalt noch nicht stimmt.

Da die Honigzelldeckel zwar aus Wachs, aber Wasserdampfdurchlässig sind, kann der Honig - unter der Voraussetzung es sind genug Bienen in der Kiste (Wärme) - nachtrocknen (zweiter Teil der Honigreifung). Dauert aber ein Weilchen, was bei schnell kandierenden Honigen mitunter etwas misslich ist (für das Imkerlein, nicht die Bienen - die haben nämlich eine Torsaldrüse, um feste Honige wieder zu verflüssigen (allerdings nicht alle Honige, an Melizitose (der braunen glaube ich, die weiße soll gehen? hilf mir Waldimker!) beißen sich auch die Bienen ihre Zungen ab).

LG

Arne


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2 Jahre 8 Monate her #962 von waldimker
Ich weiß nicht, ich kenne nur "braune"?
Die essen die schon, auch wenn kandiert. Klar...
Ich übrigens auch. (Nach Tanne oder mit) der beste Waldhonig überhaupt.

Fragt mich nicht nach einem Ernte"rezept". Ich rätsel da auch noch.

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2 Jahre 6 Monate her #1117 von Martin
Hallo zusammen,
eine Frage zu der Aussage "Im Herbst und Winter wird der Brutraum auf die Bienenmasse angepasst."

Ich habe bisher auf Zander geimkert, dieses Jahr sind 5 Dadant-Völker hinzugekommen. 2 Schwärme, 1 Kunstschwarm und 2 Ableger.
Das Brutnest hatte ich bisher nicht eingeengt. Die Schwärme waren recht stark und besiedeln die gesamte Beute, der Kunstschwarm und die Ableger sitzen momentan auf 6-7 Brutwaben und ich bin gerade dabei ein- bzw. aufzufüttern.

Bisher hatte ich vor, dass ich den Völkern im Winter den gesamten Raum gebe, d.h. auf 12 Waben einwintere und erst im Frühjahr einenge.
Richtig? Die obige Aussage hat mich jetzt etwas verwirrt.

Viele Grüße
Martin

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