Im Winter an die Völker

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2 Jahre 7 Monate her #144 von Bienenfreund
Was spricht dagegen

die Bienenmenge hat da doch auch sicher ihre parameter Wirkung daher ist der oktober sicher negtiv denk ich mal so laienhaft
imkerliche grüße

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2 Jahre 7 Monate her - 2 Jahre 7 Monate her #148 von Nikkiklaus
Hallo Rainer,

im Oktober ist das Brutnest noch nicht bei allen Völkern vollständig eingerichtet, da arbeiten die Bienen z.T. noch im November dran.
Im November schrumpft sich der Bien ferner auf seine Überwinterungsgröße zusammen, wenn du hier zu eng schiedest, ist dein Winterbien kleiner als er sein könnte. Schiedest du weiter, müsstest du die Schiede im Frühjahr trotzdem wieder enger setzten.

Und was ist, wenn es ausnahmsweise nicht wieder so warm wird, dass die Bienen das Schied umlaufen können?

LG

Arne

P.S. Ob es alle Waben einer Beute zum Überwintern braucht? Sicher nicht. Ich weiß von Berufsimkern, die ihre Völker z.B. in ihren 12er Dadant-Beuten auf 10 bis 12 Waben einfüttern, dann aber im Oktober wieder auf 8 Waben reduzieren, damit die Bienen enger sitzen (das spart Futter, darüber hab' ich mal was in einer Studie gelesen). Und Wulf-Ingo Lau (BZB aus Celle) erzählte mal auf einer Veranstaltung , dass man super starke Frühtrachtvölker erhält, wenn man eben deutlich später im Jahr vereinigt. (sein trockener Kommentar dazu war nur:" das hat der Liebig nie verstanden" ;-) )


Letzte Änderung: 2 Jahre 7 Monate her von Nikkiklaus.
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2 Jahre 7 Monate her #151 von waldimker
Wann ist "deutlich" später? In Relation wozu?

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2 Jahre 7 Monate her #152 von luffi
...
Ich weiß von Berufsimkern, die ihre Völker z.B. in ihren 12er Dadant-Beuten auf 10 bis 12 Waben einfüttern, dann aber im Oktober wieder auf 8 Waben reduzieren, damit die Bienen enger sitzen (das spart Futter, darüber hab' ich mal was in einer Studie gelesen).

Hier kannst du dir das ansehen.

buckfast-urquell.at/galerie/galleries/He...810113302%283%29.jpg

Ich denke aber nicht, dass es da um Futter sparen geht. Eher um späte Jungvolkbildung. Geschieden wird da aber noch nicht. Später geht es dann in die vollen!

buckfast-urquell.at/index.php?r=11-Galerie&gallery=Fruhjahr

Wie verträgt sich das mit ganzjähriger Anpassung des Brutraumes?

Viele Grüße
luffi

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2 Jahre 7 Monate her #153 von Jürgen Binder
Lieber Bienenfreund,
ich verstehe Ihren Beitrag nicht. Was meinen Sie mit "Parameter Wirkung"?

L'apicoltura è una professione nobile

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2 Jahre 7 Monate her #154 von Nikkiklaus
Hahaha, ich sehe quasi die Dollarzeichen in deinen Augen ;-)

Das Gespräch mit Wulf-Ingo Lau ging um die Aussage/Erkenntnis von Liebig, dass ein Vereinen bis ca. Anfang Oktober (also die Zeit, in der Liebig zuletzt an die Völker geht) in der Tat nicht zu größeren Völkern führt.
Ich habe ihn daraufhin gefragt, wie man das besser macht. Und da meinte er halt "später, so im November".

Macht für mich auch aus bienischer Sicht Sinn, da die Bienen im November üblicherweise aus der Brut gehen (bei mir hier zumindest) - und dann ist das Bienenjahr auch endgültig durch, außer Winterruhe dürfte denen der Sinn nach nichts sonst stehen.

War/ist aber für mich nicht so ein spannendes Thema. Verstärken und Schröpfen entziehen mir die Beurteilungsgrundlage meiner Völker. Die ist mir wichtiger als der Honigkübelindex ;-)

LG

Arne


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