Im Winter an die Völker

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2 Jahre 7 Monate her #255 von Jürgen Binder
Gentlemen/women,
gestern war in Hohenlohe (Schwäbisch Hall) 12 Grad und Bienenflug. Und wir haben den 17.02.2017.Nicht jedes Jahr ist gleich, aber solch ein Tag ist optimal, um die Eingriffe zu machen oder nachzukorrigieren.

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2 Jahre 7 Monate her #257 von Jürgen Binder

Rudolf Gerber schrieb: Diskussion zum Wetter

Ich denke jeder hat für seinen Standort das Gefühl wann er die Völker öffnet. Nur zur Information.
Am 16.2. war bei uns in Wismar (Ostsee) der erste kleine Flugtag mit 9 Grad plus und Sonne. Der letzte Flugtag war im Oktober 2016.

Grüße aus Sibirien


Wir müssen uns mit der Phänoloie beschäftigen. Für uns Imker ist dies doch eines der wichtigsten Beobachtungs- und Forschungsfelder überhaupt. Ist aber in unserer Branche fast kein Thema. Ich werde also in einigen Tagen ein neues Kapitel unter diesem Namen eröffnen und versuchen, ein kurzes Statement als Diskussionsgrundlage zu setzen. Bis dahin lade ich alle ein, sich schon mal umzuhören, Literatur zu suchen usw.

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2 Jahre 7 Monate her #341 von Bienenwolf
Hallo,
da ich gerade erst auf dieses Forum gestoßen bin, habe ich meine Völker bisher noch nicht geschiedet.
Ich habe fünf Carnica Völker auf 12er Dadant.
Nun habe ich alle Thermoschiede vorbereitet und bin bereit, den "Eingriff" vorzunehmen:-)
Eine Frage habe ich dazu, denn ich bin mir über den richtigen Zeitraum im Unklaren...
Melanie von Orlow schreibt in Ihrem Buch "Natürlich imkern in Großraumbeuten", man sollte einen sonnigen Tag mit mindestens 15°C wählen um Leerwaben auszusortieren und das Schied zu setzen...
Hier im Forum habe ich nun gelesen, dass es besser ist einen kalten Tag zu wählen, weil dann die Bienen schön zusammensitzen und man sehen kann, welche Waben zwischen die Schiede gehören.
Was denn nun??
Frau von Orlow schiedet nur mit einem normalen Schied um damit die Völker im Sommer zu führen, wir schieden mit zwei Thermoschieden schon im Januar/Februar um den Wärmehaushalt zu optimieren - das ist mir schon klar...
Aber was mache ich mit den Bienen, die auf den Futterwaben sitzen, die hinter das Schied sollen???
Wenn ich sie an einem kalten Tag abfege, dann fliegen sie doch auf und die Hälfte kommt nicht zurück, weil sie verklammt ist - oder??
Also doch lieber gutes Wetter abwarten, Bienen abfegen und dann genau schauen können, auf welcher Wabe sich Brut befindet und auf welcher nicht?
Vielen Dank für Eure Antworten.
Liebe Grüße
Sabine

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2 Jahre 7 Monate her #342 von waldimker
Hallo Sabine,
Du wirst sicher noch mehr Antworten kriegen. Vllt. auch verschiedene.
Ich hab nun das 3. Jahr geschiedet. Jedesmal bei kühlem Wetter. Letzets Jahr bei ca. 7 oder 8 Grad. Heuer bei 10 bis 12 und windig. Nie war Bienenflug. Ich empfinde das als unangenehm. Es war geplant, zumindest Sonnenschein und Bienenflug zu haben. Durch die weite Anfahrt und die Kapriolen des Wetters war das dann aber anders. Im kommenden Jahr werd ich mir einen garantiert warmen Tag aussuchen und notfalls auch weiter ins Jahr hinein warten mit dem Schieden.
Ich suchte bislang jeweils die erste bebrütete Wabe und zumeist die letzte (falls nicht sowieso schon die Beutenwand kam) und hab auf nicht weniger als vier Waben geschiedet (außer ein Mickerling auf 3). Die mittleren Brutwaben hab ich nicht angeschaut, wg. Wärmehaushalt. Es gibt da sicher verschiedene Meinungen zu all dem... Ich machs halt so gut ichs "kann".
Die Bienen, die hinterm Schied auf den Futterwaben landen, finden ihren Weg zurück. Es sei denn Du machst das bei -10 Grad...oder so.
vlg
waldimker
PS: Hab mal in der Lausitz gewohnt. Schöner Fleck. Zum Imkern sicher prima, wie Du ja beschrieben hast.
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2 Jahre 7 Monate her - 2 Jahre 7 Monate her #343 von Muehlendrohn
Hallo Sabine,

Melanie v.O. arbeitet mit Segebergern im Warmbau wodurch ein Schied reicht.
Die Bienen beginnen vorn zu brüten und ziehen ihr Brutnest nicht so über mehrere Waben wie beim Kaltbau. Sie schiedet später als Jürgen und gleich auf Brutmasse.

Jürgen B. arbeitet mit 12 er Dadant im Kaltbau in Holzbeuten die natürlich nicht so gut isolieren wie die Segeberger Styropur Beuten. Deshalb das 2te Schied.
Ich versuche es dieses Jahr nach Jürgen B. seiner Anleitung - vorher habe ich es nach Melanie v.O. gemacht.
Der Vorteil wenn du zeitig im Jahr schiedest (nach Bienenmasse ) ist das die Bienen sehr eng sitzen und du die Bienen auf weniger Waben bekommst. Sie sollen sich dann besser wärmen können.
Ich selbst hatte mich auch nicht getraut und 10-12°C abgewartet und teilweise auf bis zu 7 Rähmchen geschiedet. Als es kälter wurde waren die äußeren Rähmchen wieder unbesetzt und ich hätte die noch entnehmen können bzw. die Schiede näher an die Traube rücken können.
Nächstes Jahr mach ich das auch schon wenn es noch kälter ist.
Im März wird dann, wie auch bei Melanie v.O. auf Brutmasse geschiedet.
Jürgen möchte halt dem Bien einen Vorsprung verschaffen.
Du sollst Januar/Februar NICHT auf Brutmasse sondern auf Bienenmasse schieden!
Also rechts und links neben die Traube das Thermoschied und daran die Futterwaben rücken.

So interpretier ich dass bis jetzt zumindest.

Ich würde jetzt gar nichts mehr machen sondern mit Jürgens Monatsbetrachtung vom März starten.

Beste Grüße Stephan! Der sehnsüchtig auf die nächste Betrachtung wartet ;-)

Irgendwas ist immer!
Letzte Änderung: 2 Jahre 7 Monate her von Muehlendrohn.
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2 Jahre 7 Monate her #344 von waldimker
Nachtrag:
Ich hab heuer früh geschiedet, weil das Wetter milder war und die Bienen schon brüteten. Die vergangenen Jahre war es schon März und die Bienen hatten gerade eben erst mit Brüten begonnen. Diesjahr war Brutbeginn teilweise mind. Ende Januar. Ich sah vereinzelt junge Bienen.
Ich habe nicht WIRKLICH auf Brutmasse geschiedet, sondern "nach Augenmaß" 4 oder 5 Waben belassen, so dass vermutlich auf Bienenmasse geschiedet wurde (außer in einem Fall, den hab ich gar nicht geschiedet. Als Experiment.). Aber so geschiedet, dass es bis Mitte März mit der Brutfläche auf jeden Fall reicht.
Ich möchte diesjahr lieber ene Wabe "zuviel" drin haben, damit sich ein einigermaßen "natürlches" Brutnest ausbilden kann und mehr Vorrat im Brutnest sein kann. Ich sag mal: mind. 7 bis max. 9 Waben. Eine weitere Idee ist es, möglichst Arbeiterinnenbau zwischen den Rähmchenhölzern zu haben (bei Naturbau freilich schwierig, ist ein anderes Thema), so dass der Drohnenbau drunter hängt. Das hab ich bei Zander einräumig so gehandhabt und ... abgesehen von der etwas haarigen Arbeit den zu entfernen, wenn ich keine Rähmchen ziehen konnte... fand das gut. Wildbau unter den Rähmchen stört mich nicht, wenn ich das Rähmchen dennoch ziehen kann.

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