Einengung und Winterbehandlung im Februar?

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7 Monate 1 Woche her - 7 Monate 1 Woche her #1288 von bienenmichi
Hallo liebe Imkergemeinschaft und Freunde des angepassten Brutraums,

Einem aktuellen Artikel zur Dadant-Betriebsweise nach wird als gute Praxis empfohlen die Einengung an den ersten warmen Februartagen nach dem Reinigungsflug zu machen. Alle Futterwaben sollen restlos hinters Schied, der Brutraum (bebrütete oder leere bestiftete oder unbestiftete bei weiselrichtigem Volk) zusammen einengen. Gleichzeitig bei Verzicht auf die Winterbehandlung zum jetzigen Zeitpunkt mit VarroMed (Oxal- + geringer Ameisensäregehalt) beträufeln.
Als Vorteil der wegzulassenden Winterbehandlung wird die fehlende Störung der Traube im Winter (Symbiose, Mikrobiom) aufgeführt, zusätzlich wird (natürlich neben des Wärmehaushalts) der "Trachtflug im Inneren" zwecks Umlagerung des Futters und, daß man den Bien danach bis zum Aufsetzen des ersten Honigraumes in Ruhe lassen kann, benannt.

Ich möchte dieser Praxis gern folgen, allerdings stellen sich mir dazu folgende Fragen bzw. Bedenken:
1.)Was ist wenn es wieder kälter wird und trotz gut isoliertem Deckel die Bienen es tagsüber nicht schaffen ums Schied zu laufen und das Futter umzulagern ? Futterabriss - Ende ? Man kann ja auch um diese Jahreszeit nicht ständig beobachten...
2.)Wie soll ich beträufeln, wenn ich vorher alle Waben umgerückt habe ? Oder macht man es vorher ? Bei den empfohlenen über 10 Grad, die für diese Aktion vorausgesetzt wird sitzen die Bienen doch eh nicht eng in der Traube, wie soll da eine zielsichere Beträufelung überhaupt funktionieren ?
3.) Kann ich wirklich beruhigt mit 3-4 Waben als Brutraum bis Ende März/April warten ?

Bitte teilt mit einem zweijährigen Neuling Eure qualifizierten Erfahrungen. Vielen Dank für Eure Anregungen!

Gruß aus Frankfurt
Letzte Änderung: 7 Monate 1 Woche her von bienenmichi.

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